Schon die alten Griechen beschäftigten sich eingehend mit der Astronomie, der Erforschung des Universums. Als ihre wissenschaftliche Basis diente dabei ein geozentrisches Weltbild. Die Erde steht im Zentrum des Weltalls und wird von Sonne, Mond und den fünf mit bloßem Auge sichtbaren Planeten umkreist.
Während die Fixsterne scheinbar fest am Himmelszelt verankert waren, veränderten die Planeten ihre Position am Himmel, sie wanderten also in der Wahrnehmung des Betrachters umher. Deshalb wurden sie auch “Wandelsterne” genannt.
Die Griechen benannten die ihnen bekannten Planeten noch ihren Göttern, vermutlich weil sie von der Erde aus betrachtet die größten und hellsten Himmelskörper waren. Diese Tradition übernahmen später die Römer, deren Namen wir heute noch benutzen. In der Tabelle unten findest Du die Bezeichnungen.
| Griechischer Namen | Römischer Namen | Beschreibung |
|---|---|---|
| Hermes | Merkur | Nach dem flinken Götterboten benannt, weil er am schnellsten über den Nachthimmel zieht |
| Aphrodite | Venus | Nach der Göttin der Liebe benannt, weil er der schönste Planet ist |
| Ares | Mars | Aufgrund seiner blutroten Farbe nach dem Gott des Kriegs benannt |
| Zeus | Jupiter | Der größte, hell strahlende Planet, deshalb trägt er den Namen des Göttervaters |
| Kronos | Saturn | Kronos war Herrscher über den Himmel und die Erde, bevor Zeus ihn stürzte. Weit draußen im Sonnensystem schleppt sich der geschlagene Gott langsam dahin. |


Lieber Wolfgang ich finde dein Buch richtig toll und spannend und ich finde es toll das du so viel über dein Buch erzählst in deiner Website
GLG,Emma Kraft
Hallo Emma,
vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Weiterhin viel Spaß beim Lesen!
LG Wolfgang